Chrillic

Die Herleitung Chrillics erfolgt geschichtlich und zeigt das altkyrillische Alphabet. Es wurde im 9./10. Jahrhundert im Ersten Bulgarischen Reich entwickelt, um das damals veraltete altkirchenslawische Alphabet zu modernisieren. Aktuell wird das alte Alphabet nur noch im Kirchenslawischen verwendet. Es basiert auf der griechischen Unzialschrift und hatte zusätzlich Konsonanten und Ligaturen aus dem Glagolitischen Alphabet. Es gab keinen grafischen Unterschied zwischen Klein- und Großbuchstaben, da wenige Worte mit Versalien beginnen und deren Bedarf daher kaum vorhanden war.

Als erste authentische Digitalisierung des Altkyrillischen ist Chrillic zusätzlich mit Glyphen ausgebaut, die für die heutige Textverfassung notwendig sind. So enthält sie Satzeichen, Symbole und Zahlen, die ästhetisch an überlieferte Schriftzeichen aus alten Büchern anlehnen. Außerdem enthält sie sowohl Versalien als auch Gemeinen.